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Kommunikation

Kommunikation besteht nicht nur daraus, dass der eine redet und der andere nicht

Kommunikation ist mehr. Zu einer guten Kommunikation gehört sich authentisch mit zu teilen und ein Gegenüber, das „versteht“. Ich spreche mit meinen Klienten über deren Art zu kommunizieren, meist bereits im ersten Coaching Gespräch, weil es mir sofort auffällt, wie jemand spricht und dass derjenige oft etwas anderes meint, als das was er sagt – und wie er es sagt.

Oftmals wissen die Personen selbst, dass sie an ihrer Kommunikation arbeiten sollten. Was genau bedeutet es, daran zu arbeiten? Es bedeutet, andere Wege einzuschlagen, nämlich nicht mehr auf dieselbe Art und Weise zu sprechen UND zu zuhören.

Wie kann man lernen auf eine andere Art und Weise zu kommunizieren?

Als allererstes gilt es zu erkennen, was nicht funktioniert und warum es auf diese Weise nicht funktioniert und auch in Zukunft so nicht funktionieren kann. Dieser Punkt ist wichtig im Coaching und gar nicht so schwierig zu erkennen, wie man meinen könnte.

Etwas mehr braucht es zur Veränderung der Kommunikation aber doch, denn das Implementieren neuer Kommunikationsarten ist wie das Bilden von Muskeln, die man so noch nie trainiert hat….es bedingt manchmal den inneren Schweinehund auszutricksen und hält so manchen Muskelkater bereit.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so halten wir oft lieber an alten nichtfunktionierenden Strukturen fest, anstatt etwas zu verändern. Veränderung ist unangenehm für uns, es sei denn wir sind dazu bereit!

Hier also beginne ich im Coaching nichtfunktionierende Kommunikationsstrukturen gegen neue, friedvolle und bessere auszutauschen – nach und nach – Schritt für Schritt!

Hierbei helfen die Hausaufgaben, wie z.B. „Auf eine andere Art und Weise zuzuhören“ oder „In Ich-Botschaften zu sprechen“, um nur zwei von vielen Möglichkeiten zu nennen.

Leider lernen wir diese wichtigen Dinge nirgends, bis wir mit unseren abgeschauten Mustern nicht mehr weiter kommen und gezwungen sind, etwas Neues zu lernen.

Meist muss es auch erst einmal richtig wehtun, damit wir zur Veränderung bereit sind und erkennen können, dass es etwas von uns und nicht etwa nur vom Gegenüber braucht.

Wenn Menschen beginnen authentisch mit ihrem Partner/In über ihre Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen, ohne Vorwürfe, Selbstmitleid, Drama und Anschuldigungen, ermöglicht es beiden ruhiger zu werden. Keiner fühlt sich sofort angegriffen und verletzt. Ich nenne das immer „vom Krieg zum Frieden finden“, denn das ist die wahre Natur von Liebesbeziehungen. Es geht dann nicht mehr um Rechthaberei und den Kampf darum, sondern um die Freiheit, dass jeder so sein darf, wie er/sie ist!